In meinen Augen ist nicht nur Reitkunst, sondern auch Pferdehaltung eine Lebenseinstellung.
Meine Tiere, mit all ihren Besonderheiten und Eigenarten, haben mich gefunden und "ausgesucht".
Und so gehen wir unseren Weg. (> Blogs auf Insta und Facebook).
Moise ist Araber-Pony und der Urgrund meiner Suche nach Reitkunst und Balance. Er begleitet mich seit 2003. Ich scheue mich nicht
zu sagen, dass er mein "Herzenspferd" ist. Heute erfüllt Moise die Rolle des "Palefredus", des Prachtreitpferdes. An ihm scheiterte ich und an ihm erschuf ich mich neu, wir wurden zu dem, was wir
heute sind und können. Er ist mein Prüfstein und spiegelt, was ich erreicht, was ich gelernt und was ich geschaffen habe. Bent Branderup sagte mal, dass es keine Kunst sei, ein gutes Pferd
mittelmäßig zu reiten, wohl aber, ein mittelmäßiges gut. Moise und ich leben, was das bedeutet. In der Lektion formt
Reitkunst ein Kunstwerk für den Augenblick. Einen Pferdekörper und zwei Seelen in Harmonie auszubalancieren, dauert aber an. Jeder, der eine solche Reise mit einem Pferd gehen durfte, weiß, dass
ein paar wenige Worte nie ausreichen, um sie gänzlich zu beschreiben.
Im Jahre 2019 schaffte es dann ein äußerst selbstbewußtes Pony aus deutscher Zucht, sich hartnäckig bis stur in unsere
Familie zu mogeln. Tom war 2017 mein "Pluvinel-Projekt" (siehe "Forschungen"). Er wird mich nun in meine Rossfecht-Projekte begleiten und ist somit der zukünftige "Dextrarius", das Kriegspferd.
Seit 2018 bilde ich ihn nun kontinuierlich aus. Seit 2019 ist er offiziell Familienmitglied und seit 2020 geht er geritten alle Gangarten unter dem Sattel, allein ins Gelände und lernt immer mehr
seine zukünftige Rolle kennen.
Toms und meine Geschichte hat gerade erst begonnen! Mit Spannung blicken wir in die Zukunft!